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Restposten

Einstmals eine findige Geschäftsidee, schießen Läden mit Restposten mittlerweile wie Pilze aus dem Boden. Und es macht Sinn, da sowohl Hersteller, Verkäufer als auch Kunden gleichermaßen zufriedengestellt werden.

Den Hersteller freut´s – seine Ware wird nicht zum Lagerhüter

Stellt man etwas her, möchte man seine Ware freilich verkaufen. Schlägt die Ware bei dessen direkten Kunden, den Verbraucherläden, nicht ein, wird sie kostspielig. Denn zum einen werden die Herstellungskosten nicht gedeckt, zum anderen verbraucht die Ware Lagerplatz, der möglicherweise schon längst wieder benötigt würde. Fernerhin verursacht der Umstand zusätzliche Verwaltungskosten. Jetzt kommen die Restpostenläden ins Spiel, die sich für den Hersteller als wahrer Segen erweisen können. Zwar wird das angestrebte Verkaufsergebnis bei Weitem nicht mehr erreicht, doch verschenken muss der Hersteller seine Ware nicht und Platz in seinem Lager bekommt er allemal.

Zufriedenheit allenthalben

Besitzer von Läden, die Restposten aufkaufen, profitieren – je nach Verhandlungsgeschick – recht gut von ihrer Ware. In großen Posten aufgekauft für günstiges Geld, wird beim Verkauf auf die Ware genau so viel draufgeschlagen, dass der Kunde ein Erfolgserlebnis wittert. Dennoch, vor allem durch den `Großeinkauf´, also durch den Verkauf an Masse, verdienen sich die Besitzer jener Restposten-Hallen ein goldenes Näschen daran.
Und die Kunden frohlocken – haben sie doch wieder einmal mehr ein echtes Schnäppchen gemacht.